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Napoleon III. – seine Nachkommen (Descendants)

August 13, 2008 4 Kommentare

Pressemitteilung Konstanz, den 13.08.2008

Im Jahre 2008 gedachte man vielerorts mit Ausstellungen des 200. Geburtstages von Kaiser Napoleon III. (20. April 1808, Paris – 09. Januar 1873, Chislehurst), so auch in Konstanz wie auch im nahen Arenenberg im Kanton Thurgau, Schweiz. Napoleon III., Sohn der Hortense de Beauharnais (Adoptivtochter Napoleon I., Königin von Holland (später Niederlande) und Tochter aus erster Ehe von Joséphine de Beauharnais, geb. Marie Josephe Rose de Tascher de la Pagerie, Les Trois-Îlets Martinique) und Louis Napoléon Bonaparte (König von Holland, Bruder Napoleons I.), lebte lange Zeit mit seiner Mutter hier am Bodensee.  Auch später zog es ihn oftmals in seine “Heimat”  zurück.

Unsere Familie ist ein Zweig der Nachkommenschaft bzw. Nachfahren von Napoleon III welche dokumentiert ist. Unter anderem erschienen bereits Artikel in der Zeitung “Blick” sowie in anderen Medien. Stellvertretend nachfolgende Presseberichte:

Konstanzer-Anzeiger

Zeitungsartikel von Karin Stei in der Zeitung “Konstanzer Anzeiger” vom 11.06.08 unter dem Titel “Napoleon III. und sein Konstanzer Erbe – Kaiserlicher Spross” (imperial offspring):

Wieviele Kinder Napoleon III. eigentlich gezeugt hat, lässt sich historisch kaum nachvollziehen. Der Neffe Napoleon I. war Zeit seines Lebens ein großer Schürzenjäger. So lassen sich zahlreiche Liebschaften während seines Aufenthalts am Bodensee belegen. Ob adlig, bürgerlich oder bäuerlich: Louis Bonaparte kannte bei seinen amourösen Abenteuern keine Standesschranken. So unterhielt er auch ein Verhältnis mit einer gewissen Maria Anna Schiess aus Allensbach, das überliefert ist. Eine Schönheit mit tizianrotem Haar, deren Vorfahren aus Andalusien stammten. 1839 erblickt ihr unehelicher Sohn die Welt: sein Name „Bonaventur“ („schönes Abenteuer“). Louis, bekannt für die großzügige Unterstützung seiner illegitimen Kinder, stattet Maria Anna Schiess wahrscheinlich mit Geld aus. So ist sie imstande, trotz eines unehelichen Kindes und ihres Alters von 41Jahren, den 14 Jahre jüngeren Meinrad Karrer zu heiraten. „Dieser Bonventur ist mein Ururgroßvater“, sagt Wolfgang Stössel und zeigt als Beweis seinen Ahnenpass. Diese Pässe bescheinigten im Dritten Reich die „arische Abstammung“. Den „Ariernachweis“ hatte jeder Bürger des Deutschen Reiches zu erbringen, nachdem aufgrund der Nürnberger Gesetze das volle Bürgerrecht (Reichsbürgerschaft) ausschließlich an Bürger mit „deutscher oder artverwandter Abstammung“ verliehen wurde. Akribisch wird darin der Stammbaum der Familie Karrer-Stössel nachgezeichnet. Und so findet sich dort der Eintrag über die Heirat zwischen Meinrad Karrer und Anna Schiess mit dem Vermerk, dass der junge Bonaventur adoptiert wurde. Aus der Ehe zwischen ihm und Juditah Frey entsprang Karl Bonaventur. Dessen Tochter Augusta Karolina ehelichte Gustav Adolf Stössel. „Und deren Sohn Gerhard ist mein Vater“, erklärt Wolfgang Stössel und ergänzt „dass Napoleon III. unser Vorfahre ist, ist und war Thema bei uns zu Hause“. In der weit verzweigten Familie existiert auch noch ein alter Kupferring, den Napoleon Anna Schiess geschenkt haben soll. Ein Erkennungszeichen, das Napoleon an seine Nachkommen überreichte und das zusammen mit anderen Geschenken oft in den Familien weitergegeben wurde. Wolfgang Stössels Tante Martha Volz-Stössel (86) erinnert sich noch an Erzählungen ihrer Mutter Augusta Karolina. Diese berichtete, dass sie ihren Großvater Bonaventur häufig auf Ausflügen von Allensbach nach Arenenberg begleitete. Da habe es eine Statue gegeben, die Bonaventur immer mit dem Satz „Da steht er, der gestürzte Napoleon“, kommentiert habe. Wolfgang Stössel ist seine illegitime Abstammung keineswegs unangenehm. So wirbt er in seinem Ladengeschäft in der Neugasse, das er mit S. Z. betreibt, ganz offensiv mit seinem Erbe. „Manchmal kommen Leute herein, um mich zu fragen, ob das stimmt. Dann zeige ich ihnen Kopien des Ahnenpasses“, sagt Wolfgang Stössel. Und ist schon ein bisschen bewegt, dass seine Familiengeschichte – und sei es nur als Fußnote – in der großen politischen Geschichte Europas auftaucht.

Die Doppel-Ausstellung „Napoleon III. – Der Kaiser vom Bodensee“ ist noch bis zum 19. Oktober im Kulturzentrum Konstanz und auf Schloss Arenenberg zu sehen.

Der angesprochene Ring und der Ahnenpass (Stammbaum) sind in Familienbesitz.

Napoleon III. Ring

Besagter Ring “Napoleon III. Empereur 1864″ in unserem Familienbesitz. Anmerkung: Einen ähnlichen Ring von 1863 ist auch im Buch „La descendance Napoléon III.“ (“Die Nachkommenschaft von Napoleon iii.”) zu sehen. Bonaventur ist ebenfalls Bestandteil des Buches. Einfach auf der dortigen Seite die Buchvorstellung klicken.

Bildrechte: Zeitung BLICK, Redaktion Kultur – Schweiz Zürich

Schweizer Zeitungsartikel Blick

Medienbericht “Blaublütiges Brockenhaus”, Schweizer Tageszeitung “Blick” vom 19.07.2008

von Frank Gerber, Fotos: Philippe Rossier

Ahnenpass Stoessel-Karrer Bonaventur

Kurz vor der Abreise von Arenenberg, zeugte Napoleon III – ca. im Oktober des Jahres 1838 mit Maria Anna Schieß eine Kind – Bonaventur, Nachkomme und Sohn von Napoleon III.

Ahnenpass Stoeßel Karrer Meinrad und Maria Anna Schieß

Mutter Maria Anna Schieß (*26.07.1812, +24.09.1880) heiratete den 14 Jahre jüngeren Adoptiv-Vater Meinrad Karrer (*19.01.1827, +?) am 11.05.1854 – knapp über ein Jahr später als Charles-Louis-Napoléon Bonaparte und Eugénie de Montijo.

Meinrad Karrer war gerade mal ca. 12 Jahre alt, als Bonaventur geboren wurde. Maria Anna Schiess – bei ihrer Hochzeit immerhin schon 42 Jahre alt – zur damaligen Zeit mit Kind einen Mann zu finden und ehelichen, so gut wie unmöglich ohne finanzielle Zuwendung. Dies alles sieht aus, als ob Maria Anna Schiess lange auf den Ruf von Napoleon iii. gewartet habe und seitens ihm ein “Versprechen” vorlag. Erst durch dessen Vermählung mit Eugenie war sie gezwungen, einen (Adoptiv)-Vater zu finden, um den Rest des Lebens nicht alleine ( und in Schande?) verbringen zu müssen, wie auch zum Wohle Bonaventurs.

Ahnenpass Stoessel Karrer InhaltAhnenpass-Stoessel-Karrer Mutter Maria Anna SchiessAhnenpass-Stoessel-Karrer Eheschließung mit Rudolf Stößel

napoNapoleon III.

omiliAugusta Karolina Stößel geb. Karrer (11.9.1900-12.12.1967), Schneiderin

Augusta Karolina Karrer

Karl Karrer, Bruder von Augusta Karolina StösselIhr Bruder – Karl Karrer (14.10.1909-15.10.1964), Maler

Totenmaske Napoleon ii

Totenmaske des Herzog von Reichstadt – Napoleon II. L’Aiglon,
König von Rom*

An der Totenmaske von Napoleon I. scheiden sich die Geister. Es gibt die Antommarchi Maske, welche im Invalidendom in Paris ausgestellt ist und die RUSI Maske (Royal United Services Institute): welche ist die Echte von Napoleon I. ? Alles spricht für die RUSI Maske, aber bilden sie sich ihr Urteil selbst. Achten sie dabei auf markante Äusserlichkeiten. Den wissenschaftlichen Vergleich der beiden Totenmasken finden sie auf der Seite von “Art and Forensics“). Art and Forensik ist eine Seite, die sich mit detaillierten Gesichtsrekonstruktionen für die Identifikation aus gefundenen Schädeln beschäftigt. In diesem Fall war nicht ein Gericht oder Police Department der Auftraggeber sondern der unbekannte Besitzer der RUSI-Maske. Die RUSI Maske wurde damals dem Auktionshaus Christie’s übergeben und an Unbekannt versteigert. Jetzt tauchte sie plötzlich wieder auf bei Art and Forensik. Als Gegenüberstellung dient ein Bildnis von Napoleon I auf der Überfahrt nach St. Helena auf dem Schiff “Bellerophon” von Sir Charles Lock Eastlake und ein Bild von Colonna-Walewski. Die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Dies ist auch hier in einem Forum Thema.

Weitere Bilder von Familienmitgliedern für den Vergleich der äusserlichen Ähnlichkeit zu Napoleon III.  auf dieser Seite.

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Anmerkung 19.09.2009 zu den Ringen 1862-1864: Was die Ringe “Napoleon III. Empereur 1863″ etc. anbelangt, so habe ich jetzt über längeren Zeitraum hinweg im Netz recherchiert. Gefunden habe ich deren sehr wenige Stücke.
Desweiteren habe ich einen älteren Beitrag im französischem Forum von Passion Histoire (←Originalseite) vom 05.09.2002 gefunden (durch Google übersetzter Wortlaut):

“Hallo,
Ich wohne in der Nähe von Quimper, die deutschen Nachbarn haben einen Ring des gleichen Typs gefunden, begraben in der Nähe von ihrem Haus in Sachsen. Es handelt sich um einen Ring oder rot (vielleicht?) Mit der Eintragung Napoleon III KAISER 1862. Das Datum wird von zwei sehr kleinen Marken Relief (Kreuz und Anker?). Die Tradition der Familie ist charmant, die sie kennen, ist, daß Napoleon III hätte diesen Ring zu einer ihrer aieulles im Zeichen der Liebe (?). Zur Unterstützung dieser Version seien andere Geschenke (Schmuck).”

Diese Version habe ich bisher auch aus anderen Richtungen bestätigt bekommen.
Eine andere Theorie von Claude Ducourtial, Konservator des Musée National de la Légion D´Honneur: Eine Schenkung des Kaisers, eventuell für Verdienste bei dem Versuch der französischen Truppen, Mexico zu erobern.
Kein Mitglied unserer Familie war damals je in Mexico geschweige denn in der französischen Armee. Auch keine Partisanen, wie vermutet wird, das diese einen solchen Ring bekommen hätten oder das die Ringe von Kriegsgefangenen hergestellt wurden. Unser Ring wurde von Generation zu Generation weiter vererbt mit dem Hinweis der Abstammung. Diese Ringe dienten als Symbol der Verbundenheit.
Weshalb haben wir einen Ring von 1864 und nicht anderen Datums ? Im 19. Jahrhundert erreichte man – bezogen auf die männlichen Nachkommen – in Frankreich  (1804-1907) und in anderen Ländern die Volljährigkeit mit 25.  Genauso bedeutsam war die Ehemündigkeit, die ebenfalls mit dem 25. Lebensjahr erreicht wurde und vor diesem Termin der Einwilligung der Eltern bedurfte. Der Ring trägt die Jahreszahl 1864.  Betrachtet man jetzt das Geburtsjahr 1839 von Bonaventur und zählt die 25 Jahre dazu, so kommt man auf die Jahreszahl 1864 im Ring. Der Ring hat auch einen großen Durchmesser und würde nur an einen kräftigen Finger einer Männerhand passen.  Vor der Übergabe des Rings  flossen auch Zuwendungen anderer Art, wie beispielsweise das Gehöft am See in Allensbach über diverse Kanäle von Seiten Louis. Napoleon III erhielt nicht zu unrecht den Beinamen die “Sphinx”, da über seinen Entschlüssen und Absichten stets der Schleier tiefer Geheimnisse gebreitet war.

Jedenfalls kannte Louis (Napoleon III) das Mädchen Maria Anna Schiess bereits schon länger.  Er war ein ausgezeichneter Schwimmer und Reiter: oftmals durchschwamm er den Seerhein von Arenenberg zur Insel Reichenau und wurde am dortigen Ufer von der sehnlichst wartenden, holden Weiblichkeit  bewundert, was er sichtlich genoss. Es gab damals bereits eine Schiffsverbindung von der Insel Reichenau nach Allensbach und es ist bekannt, das er sich des Öfteren dort aufhielt.  Auch war er viel in Konstanz. Man stelle sich nur vor wie langweilig es auf Dauer für ihn in seinem jugendlichen Alter in Arenenberg gewesen sein muss. Konstanz – zur damaligen Zeit mit 5000-6000 Einwohner ein verschlafenes Nest – war die einzige, grössere Siedlung in seiner Nähe, wo er etwas erleben konnte. Diese Strecke legte er in halsbrecherischem Galopp innerhalb kürzester Zeit zu Pferde oder mit Pferdeschlitten zurück.
Zur Zeit der Zeugung von Bonaventur lebte Louis wahrscheinlich in Schloß Gottlieben in der Schweiz, welches er Mitte des Jahres 1838 nach dem Umbau bezog. Da er bereits im Besitz eines englischen Passes war und die Abreise feststand, bedrückten ihn zu dieser Zeit -wenn überhaupt- keine Sorgen mehr wegen des Ultimatums betreffend seiner Person von Seiten Frankreichs an die Schweiz. Er verließ Schloss Gottlieben am Sonntag, den 14. Oktober 1838  in Richtung London. Nach dem Tod seiner Mutter Hortense Ende 1837 schmerzten ihn die Erinnerungen an seine Mutter und Kindheit in Arenenberg. Um diesen zu entrinnen, erwarb er Schloss Gottlieben auf Schweizer Seite bei Konstanz. Es war ein Abschied für immer von Maria Anna Schiess, dieser Abschied blieb jedoch nicht ohne Folgen, wie man leicht errechnen kann. Erst um 1865 besuchte Napoleon iii  mit seiner Gattin erneut Konstanz und wurde dort herzlichst empfangen. Bonaventur (14.07.1839-12.07.1921) heiratete etwa ein Jahr später am 06.09.1866 Juditha Frey (30.07.1837-10.01.1894). Kontakt hielt Napoleon-III. aber über die ganzen Jahre nach Konstanz. So hegte er nach dem verlorenen Krieg bei Sedan während seiner Gefangenschaft auf der Wilhelmshöhe (Kassel) bereits die Absicht, zurück nach Arenenberg und Konstanz zu kommen. Warum er sich dennoch anders entschied – vermutlich war der Grund seine Gattin Eugenie, welche stark mit Königin Viktoria von England befreundet war. Wie schrieb Napoleon iii einst aus England an die Mutter des Grafen Zeppelin über die Umgebung seiner Jugendzeit: „Ich bin so jung in Ihr Land gekommen, dass ich darin Wurzeln geschlagen habe; ich könnte mich daher auch niemals ganz verpflanzen und lasse wie ein abgehauener Baum meine Wurzeln dort, wo ich Freunde zähle und wo mich so viele liebe Erinnerungen festhalten.”

Neuigkeit 29.09.10:
Es existierte ein Siegelring aus Gold und ein Dokument in französischer Sprache  mit der Unterschrift von Louis Bonaparte, wo er die Vaterschaft von Bonaventur anerkennt und für seine Ausbildung und finanzielle Sicherheit sorgt. Dies wurde mir heute von einem Familienmitglied zugetragen, das es in den 1950/60er Jahren noch vorlag und in der Familie Streit auslöste. Die Suche über deren Verbleib beginnt, welche durch Unachtsamkeit verloren ging. Laut Aussage eine Familienmitglieds, der die Suche betreibt: Eine Spur über den Verbleib führt jetzt nach München, der bereits verstorben ist und jetzt nach seinen Erben. Ich geh den Weg der DNA. Entweder dies oder die Suche der DNA wird es erweisen, was der Wahrheit entspricht – quod erat demonstrandum. Nachtrag 06.12.2013: Die Y-DNA hat eine Übereinstimmung gegeben!

Schloß Gottlieben, kurz von Napoleon iii umgebaut und bewohnt

Schloss Gottlieben

(Bildquelle Wikimedia)

Schloss Gottlieben war bis zu ihrem Tod am †10.12.2012 bewohnt von der Opernsängerin Lisa Della Casa und ihrem Mann.

Kurz von Hortense de Beauharnais mit Kind Louis Napoleon bewohnt

Schloss Seeheim

 (Bildquelle Wikimedia)

Von Hortense de Beauharnais und Sohn Louis nach ihrer Ankunft 1815 in Konstanz und kurz bewohnt von 1816-1817. Ihr Grund dort auszuziehen war “es sei zu windig und stürmisch”. Jedoch glaube ich, da Konstanz Jahre zuvor noch zu Österreich gehörte und die Zugehörigkeit zu Baden noch nicht lange her war, entschied sie sich für Arenenberg. Aufgrund ihrer Aktivitäten für Napoleon I. während seiner “100 Tage” war ihr die Nähe zu Metternich und seinem Geheimdienst doch etwas riskant. Aber auch in Arenenberg schlichen seine Schergen umher, um ihre Aktivitäten zu kontrollieren.

Weitere Bilder mit Besuch an verschiedenen Stationen aus der Jugend Charles Louis Bonaparte, dem späteren Empereur Napoleon III., finden sie hier. Darunter auch “Zum Goldenen Adler” auf der Markstätte 8, wo Hortense de Beauharnais mit ihrem Sohn Louis als Erstes logierte bei ihrer Ankunft 1815 in Konstanz. Das Besondere des goldenen Adlers an der Hausfront ist, sein Blick ist gerichtet nach Arenenberg und Paris, was durchaus beabsichtigt war. Dort fand übrigens auch Johann Wolfgang von Goethe eine gewisse Zeit Unterkunft auf seiner Reise nach Italien und war auch später das Stammlokal des jungen Prinzen. Kein Wunder das die Beiden dort eine Zeit lang wohnten, hatte doch Napoleon II. den Beinamen L’Aiglon – des Adlers Junge. Zur Schule ging Louis als Kind in das Jesuitenkolleg, dem späteren Heinrich-Suso-Gymnasium, welches eng mit dem Konradihaus verbunden war.

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*Literaturhinweis: “Der Herzog von Reichstadt” L´Aiglon, Andrè Castelot, Paul Neff Verlag 1960. Porträtsammlung der österreichischen Nationalbibliothek Wien.

Weitere Buchempfehlung:
“Napoleon III. in seiner Zeit”, Heinrich Euler, A.G. Ploetz Würzburg 1961. Ausführliche Biographie.
“Vertrauliche Gespräche mit der Kaiserin Eugenie”, Maurice Paléologue, Paul Aretz Verlag Dresden 1928.
Geschichte unterhaltsam vermittelnd, die Roman-Trilogie über Napoleon I und Joséphine von Sandra Gulland, basierend auf historischen Fakten als Roman umgesetzt.
Eine lebendige Biographie hauptsächlich über Joséphine de Beauharnais. Fischer Taschenbuchverlag 2000-2002.
Eine ganz besondere Biografie von Rudolph Gottschall, “Kaiser Napoleon III.: Eine biographische Studie”. Besonders deshalb, weil sie zu Lebzeiten im Jahre 1859 verfasst wurde. Hier eine Leseprobe.
“Napoleon III. – Frankreichs letzter Kaiser”, Johannes Willms, C. H. Beck Verlag, München 2008. Hier finden sie zwei durchaus lesenswerte Rezensionen, 2. Rezension. Meine Top Buchempfehlung einer Biografie. Hier können Sie ein wenig im Buch lesen.

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